Chronik

 
Im Jahre 1910 versammelten sich im Lokal Stürtz, Dürener Straße, einige vom aktiven Militärdienst zurückgekehrte Spielleute und gründeten das Trommler- und Pfeiferkorps der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Eschweiler. Die Führung des Korps übernahm der ehemalige Stabshornist Johann Dohmen. Ihm zur Seite standen der Hornist Franz Herpers Senior als stellvertretender Korpsführer, Josef Jakobs als Kassierer und Matthias Sauerbier als Schriftführer.



 
Höchste Auszeichnungen
Als erstes Spiel nach der Gründung wurde das Eschweiler Schützenfest Pfingsten 1910 übernommen. Danach spielte das Korps bei den Veranstaltungen der Freiwilligen Feuerwehr Eschweiler und fast allen sonstigen Festlichkeiten der Stadt und in der Umgebung. Vielfach nahm das Korps an großen Wettstreiten teil, so unter anderem in Mönchengladbach, Aachen, Würselen, Eilendorf und Stolberg, von wo es immer mit höchsten Auszeichnungen im Gesamt- und Einzelspiel zurückkehrte. Besonders zu erwähnen ist, dass der Hornist Franz Herpers Senior bei diesen friedlichen Wettstreiten 39-mal mit dem Ehrenpreis ausgezeichnet wurde.


   
Vom Krieg unterbrochen
So brachte das Korps schon in den ersten Jahren seines Bestehens den Beweis seiner Leistungsstärke. Im Jahr 1914 musizierten die Spielleute beim Einzug der 161er in Eschweiler zusammen mit der Feuerwehr-kapelle. Nach dem Parade- und Präsentiermarsch im Kasernenhof musste selbst der Spielmannszugführer der 161er zugeben, dass er mit seinen Spielleuten nicht an diese Leistung herankomme. Beim Ausbruch des Krieges 1914 mußte das Korps infolge Einberufung der meisten seiner Mitglieder seine Arbeit einstellen. Aus dem blutigen Kriege kehrte ein Mitglied nicht mehr in die Heimat zurück.

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